Capoeira Angola, auch afrobrasilianischer Kampftanz
genannt, hat ihren Ursprung im Widerstand der afrikanischen Sklaven gegen
Plantagenbesitzer in Brasilien. Sie beinhaltet sportliche als auch musische
Elemente.
Auf verschiedenen Instrumenten werden
traditionelle Rhythmen gespielt, begleitet durch den Gesang eines Vorsängers
und der Antwort des Chores. Die Roda, portugiesisch für Kreis, bezeichnet die
Aufstellung der Capoeiristas. Innerhalb dieses Kreises spielen zwei Teilnehmer
miteinander. Die Bewegungen basieren dabei sowohl auf Tanz- als auch auf
Kampfsportelementen. Dadurch entwickelt sich eine Art Frage-Antwort-Spiel zwischen
den Kontrahenten.
Capoeira Angola
beinhaltet verschiedene Aspekte:
-Gewaltprävention
-Förderung
sozialer Kompetenzen
-Förderung
kommunikativer Kompetenzen
-Interkulturelles
Lernen
-Identitätsfördernde
Aspekte
-Schulung
des Demokratie- und Toleranzverständnisses
-Förderung
eines gesunden Selbstbewusstseins
-Selbsterfahrung
mittels Sport und künstlerischem Ausdruck
-Gesangs-
und Instrumententraining
-Förderung
der Übernahme von Verantwortung
-Verbesserung
motorischer Fähigkeiten
- Entwicklung
der Konzentrationsfähigkeit
-Gruppendynamische
Aspekte
Angebote
Capoeira
Projekte an Schulen
Im
Rahmen einer Projektwoche
Schulung
und Förderung der sozialenKompetenzen und
des Toleranzverständnisses der Schüler mittels Sport und Musik
Ein
konstruktiver Weg im Umgang mit Fremdheit
Capoeira
als Medium des interkulturellen Lernens
Projekt im Rahmen der Ganztagsschule
Sportprojekte
und Arbeitsgemeinschaften in denen Schüler sich auf sportlichen und
künstlerischen Weg erfahren
Als
Medium in der Interaktion von Gruppen
Förderung
der kommunikativen Kompetenzen auf sportliche, friedfertige und musikalische
Weise
Projekt
zur Verhinderung von Schulabbruch
Schüler
mit schwachen Leistungen und Motivationsproblemen vor Schulversagen und
Schulabbruch bewahren