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Saudade da Liberdade e.V.
Capoeira Angola Jena   
 
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Christian Stötzl (1. Vorsitzender)

Thomas Mann Str. 22
07743 Jena
 
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Der gemeinnützige Jenaer Capoeira Angola Verein Saudade da Liberdade e.V. ist Mitglied im Landessportbund Thüringen, im Stadtsportbund Jena, im Deutschen Tanzsportverband sowie im Thüringischen Tanzsportverband.

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Was ist Capoeira?
Die Capoeira, auch afrobrasilianischer Kampftanz genannt, hat ihren Ursprung im Widerstand der afrikanischen Sklaven gegen Plantagenbesitzer in Brasilien. Da diese Gefangenen unterschiedlichen afrikanischen Ethnien angehörten, flossen verschiedene kulturelle Elemente in die Capoeira ein. Man schätzt, dass bis zu 18 Millionen Afrikaner als Sklaven nach Brasilien verschifft wurden.
Für den Begriff „Capoeira“ gibt es verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten, naheliegend ist aber „Wald“ oder „Buschland“, da sich darin die ehemaligen Sklaven nach ihrer Befreiung versteckten und Capoeira praktizierten. Sie errichteten Wehrdörfer, sogenannte Quilombos, in denen sie sich gegen ihre Verfolger verteidigten. Alle schriftlichen Zeugnisse der Sklaverei wurden nach deren Aufhebung 1891 verbrannt, sodass die Quellenlage zur Ursprungszeit der Capoeira sehr schlecht ist. Capoeira wurde durch mündliche Überlieferung tradiert, vor allem innerhalb der gesungenen Texte, die bis auf die Zeit der Sklaverei zurückgehen. Alle Capoeira Lieder werden in Portugiesisch gesungen, was für die Entstehung der Capoeira in Brasilien spricht.



 Musik ist ein zentraler Aspekt. Neben dem Musikbogen, dem Berimbau, gibt es ebenfalls Pandeiros (Tambourine), Agogo (Kuhglocke) RecoReco (Ratsche) und die Atabaque (Trommel). Auf diesen Instrumenten werden traditionelle Rhythmen gespielt, begleitet durch den Gesang eines Vorsängers und der Antwort des Chores. Die Roda, portugiesisch für Kreis, bezeichnet die Aufstellung der Capoeiristas. Innerhalb dieses nach Möglichkeit geschlossenen Kreises spielen zwei Teilnehmer miteinander. Die Bewegungen basieren dabei sowohl auf Tanz- als auch auf Kampfsportelementen. Ein Angriff wird mit einer Verteidigung beantwortet, die wiederum in einen Angriff übergehen kann. Dadurch entwickelt sich eine Art Frage-Antwort-Spiel zwischen den Kontrahenten.
Eine Grundregel der Capoeira lautet, Verletzungen des Gegenübers zu vermeiden. Der Sinn des Spiels besteht nicht darin, aggressiv oder streitsüchtig auf den Mitspieler einzuwirken, sondern ruhig und taktisch klug zu spielen und möglichst wenige „Lücken“ in der eigenen Deckung zu haben. In der Capoeira geht es nicht darum, den Gegenüber zu besiegen, wie es vielleicht in manchem Kampfsportarten der Fall ist. Es gilt möglichst lange handlungsfähig zu bleiben, sich nicht aus der Fassung bringen zu lassen und den Mitspieler in einem Moment der Unaufmerksamkeit zu überraschen. Diese Spieltaktik wird in der Capoeira Angola „Malícia“ genannt, was soviel bedeutet wie „List, Schläue, Tücke“. Darin zeigt sich die Bedeutung  von Aufmerksamkeit, Konzentration, Taktik und Geschicklichkeit, welche im Spiel gefordert und gefördert werden.
 
Capoeira Angola
 
Bei der Capoeira Angola handelt es sich um die traditionelle Form des afrobrasilianischen Widerstandes. Sie beinhaltet Körperausdruck in Form von Tanz, Musikalität in Form von Gesang und Percussion, Kunsthandwerk und nicht zuletzt eine Lebensphilosophie.



Die ursprüngliche Form der Capoeira geht auf Mestre Pastinha zurück. Capoeira Angola zeichnet sich aus durch tiefe fließende Bewegung und verbindet unterschiedliche Elemente wie Kampfkunst und Tanz, Spiritualität, Ritual und Spontanität, tödlichen Ernst und theatralisches Spiel. Hauptelement ist die „Malicia“, die den Gegner in Sicherheit wiegt, so dass ihn ein plötzlicher Angriff überrascht. Diese Form der Capoeira ist stärker verbunden mit der Geschichte der Sklaven. Es liegt mehr Beachtung auf den Liedtexten und deren Bedeutung. So gibt es mehr Rituale, wie dem Singen einer Ladainha, dem Einzugslied, das oft von Begebenheiten in der Vergangenheit handelt. Der ganzheitliche Aspekt steht in der Capoeira Angola  im Vordergrund.


Grupo de Capoeira Angola Irmãos Guerreiros

 

Die Gruppe Irmaos Guerreiros wurde im Jahr 1983 von Mestre Baixinho sowie Mestre Marrom gegründet, also von Vater und Sohn.
In der Peripherie Sao Paulos begannen die beiden ihre kulturelle Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, bei der Capoeira Unterricht sowie Musik und Percussion Unterricht im Mittelpunkt stehen. In der Stadt Taboaõ da Serra in der Peripherie São Paulos bildet die Akademie „Senzalinha“ den zentralen Treffpunkt der gesamten Gruppe, wo regelmäßig am Freitag Besucher und Gäste anderer kultureller Gruppen empfangen werden.
Die Arbeit der Gruppe hat ihren Schwerpunkt auf die afro-brasilianische Kultur gesetzt und hier insbesondere auf die Capoeira Angola, die als Medium der sozialen Verständigung und Integration der Jugendlichen aus sozialen Randgruppen eingesetzt wird.
Mittlerweile hat die Gruppe auch in Europa eine eigene Akademie, das Kulturenhaus „Cazuá da Cultura“ in Bremen in Deutschland, in der unter Leitung von Contra Mestre Perna diverse kulturelle Aktivitäten stattfinden.
In Anlehnung an den Gedanken des Widerstandes trägt die Gruppe die Farbe braun, die die Erde als Quelle unserer Nahrung und Kraft repräsentiert, sowie die Farbe weiß als Zeichen des Friedens. Den gleichen Gedanken dieses Widerstandes tragend hat die Gruppe Irmãos Guerreiros nach der Eröffnung des "Cazuá de Cultura" bereits in mehreren Ländern in Europa Schulen eröffnet. Wer mehr über die Irmãos Guerreiros lernen möchte, sei in jeder unserer Schulen herzlich willkommen.

 

O grupo irmaos guerreiros

Fundado 1983 .

Por mestre Marrom e mestre Baixinho PAI E FILHO .

Desenvolve um Trabalho na periferia de sao paulo ,com jovens criancas e adultos .um trabalho cultural onde envolve musica percursao em geral ,temos em taboao da serra nossa cede a zenzalinha onde e o ponto de encontro de todos do grupo onde regularmente toda sexta feira recebe muitas visitas .

O trabalho do grupo e voltado na cultura afro brasileira onde ,trabalhamos com a capoeira angola utilizando como uma meio de socio cultural .

Temos tambem na alemanha bremen , nossa outra cede na europa cazua da cultura nossa casa brasileira onde temos diversas atividades comanda pelo ctr perna longa onde funciona nosso centro de pesquiza do grupo .

Nesta mesma resistencia a escola traz a cor marrom que representa a terra que nos da os alimentos e pela forca que ela tem e o branco simbolizando a paz .hoje com o mesmo penssamento a escola ja esta em outros paizes tambem na mesma resistencia .

Quem quiser saber mais sobre a escola faca uma visita em umas escolas do grupo .

Ctr perna

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Saudade da Liberdade e.V.
 
 
Capoeira Angola, auch afrobrasilianischer Kampftanz genannt, hat ihren Ursprung im Widerstand der afrikanischen Sklaven gegen Plantagenbesitzer in Brasilien. Sie beinhaltet sportliche als auch musische Elemente.

 


Auf verschiedenen Instrumenten werden traditionelle Rhythmen gespielt, begleitet durch den Gesang eines Vorsängers und der Antwort des Chores. Die Roda, portugiesisch für Kreis, bezeichnet die Aufstellung der Capoeiristas. Innerhalb dieses Kreises spielen zwei Teilnehmer miteinander. Die Bewegungen basieren dabei sowohl auf Tanz- als auch auf Kampfsportelementen. Dadurch entwickelt sich eine Art Frage-Antwort-Spiel zwischen den Kontrahenten.

 

 

Capoeira Angola beinhaltet verschiedene Aspekte:

 

    - Gewaltprävention

    - Förderung sozialer Kompetenzen

    - Förderung kommunikativer Kompetenzen

    - Interkulturelles Lernen

    - Identitätsfördernde Aspekte

    -  Schulung des Demokratie- und Toleranzverständnisses

    -  Förderung eines gesunden Selbstbewusstseins

    -  Selbsterfahrung mittels Sport und künstlerischem Ausdruck

    -  Gesangs- und Instrumententraining

    -  Förderung der Übernahme von Verantwortung

    - Verbesserung motorischer Fähigkeiten

    -  Entwicklung der Konzentrationsfähigkeit

    -  Gruppendynamische Aspekte


Capoeira Projekte an Schulen

 
Im Rahmen einer Projektwoche
 
Schulung und Förderung der sozialen  Kompetenzen und des Toleranzverständnisses der Schüler mittels Sport und Musik





 Ein konstruktiver Weg im Umgang mit Fremdheit
 
Capoeira als Medium des interkulturellen Lernens


 Projekt im Rahmen der Ganztagsschule
 
Sportprojekte und Arbeitsgemeinschaften in denen Schüler sich auf sportlichen und künstlerischen Weg erfahren




 Als Medium in der Interaktion von Gruppen

 
Förderung der kommunikativen Kompetenzen auf sportliche, friedfertige und musikalische Weise


 Projekt zur Verhinderung von Schulabbruch

 
Schüler mit schwachen Leistungen und Motivationsproblemen vor Schulversagen und Schulabbruch bewahren   





 Kontakt

Saudade da Liberdade e.V.

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Die Projekte werden durch versierte Übungsleiter und Sportassistenten mit mehrjähriger Capoeiras Erfahrung geleitet.

Dadurch ist eine professionelle Betreuung und Anleitung der Schüler gewährleistet.

 

 

 

Weitere Angebote

 

 

Training für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

 

Workshops und Weiterbildungen

 

Auftritte und Präsentationen

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Der gemeinnützige Capoeira Angola Verein „Saudade da Liberdade e.V.“ wurde im Jahr 2005 von jungen, engagierten Menschen gegründet.

Neben drei Trainingszeiten in der Woche für Erwachsene gibt es seit 2007 auch ein Kindertraining. Dieses hat sich schnell zu einem vollen Erfolg entwickelt. Dort trainieren Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren, die spielerisch die Capoeira in Bewegung und Musik erlernen.



Wir sind bemüht unsere Arbeit an Schulen auszubauen, was uns sehr am Herzen liegt. In und um Jena sind wir durch öffentliche Auftritte und Workshops präsent. So gab es öffentliche Auftritte 2007 in Jena anlässlich einer Gegenveranstaltung zu einem NPD-Aufmarsch und 2008 im Rahmen des Kulturarenafestes.
Im September 2007 veranstalteten wir einen Workshop in der Regelschule Hermsdorf im Rahmen eines Projektes des Bildungswerkes Blitz e.V., der Teil eines durch den Saale-Holzland-Kreis initiierten Aktionsplan gegen Rechtsextremismus war. Auch in der Förderschule Kahla waren wir im Juni und Dezember 2007 im Rahmen eines EU-Projektes, das für Demokratie und Gemeinschaft steht, tätig. Capoeira Workshops fanden im April 2008 im Friedrich-Schiller-Gymnasium Eisenberg statt.
2009 veranstalteten wir einen Ferienworkshop im Jugendzentrum "Klex" und 2 Capoeira-Workshops im Rahmen der Gesundheitswoche des Jugendamtes. Wir organisierten auch Foto-Auststellungen des brasilianischen Künstlers Leonardo Martins Galina "Guma" im Jenaer Rathaus und diversen Cafés. Und natürlich gab es viele Rodas, z.B. mit unseren Capoeira-Kindern zum Weltkindertag auf dem Theatervorplatz, Rodas auf dem Fusion-Festival, auf den Campus, im Rathaus und im neuen Jugendbildungs- und Begegnungszentrum Nord polaris.
Diese Arbeit führten wir auch 2010 fort Wir waren neben unserem regelmäßigen Trainings für Kinder, Jugendliche und Erwachsenen und unseren Schulprojekten auch wieder im Stadtbild Jenas präsent. Capoeira Rodas gab es auf dem Fichteplatz zum "Westfest", zum  "Sumerfugl" Festival vor dem Glashaus und auch bei "Jena bewegt sich" im Paradies. Ein weiterer Höhepunkt 2010 war unser internationaler besuchter Workshop mit brasilianischen Capoeira Lehrern in Jena.
Im Jahr 2011 gab es wieder viel Training für Klein und Groß und verschiedene Weiterbildungen. Unsere Zusammenarbeit mit JEna LObeda SAmba e.V. und der Sambagruppe Paradieso Jena wie beim Stadtteilfest Nord wurde auch 2012 fortgesetzt und intensiviert. Seit 2013 trainiert uns regelmäßig Professor Bom Baiano.
 



Allgemeine Vereinsziele

Der Verein „Saudade da Liberdade e.V.“ will innerhalb der Projektarbeit ermöglichen die Capoeira und die brasilianische Kultur zu erleben, zu vermitteln und zu erhalten. Im Vordergrund steht das Erlernen und Trainieren der afrobrasilianischen Kampfkumst Capoeira Angola. Es geht um die Förderung der körperlichen, geistigen, musischen und moralischen Entwicklung der Projektteilnehmer.

Capoeira Angola findet ihren typischen Ausdruck in der „Roda", bei der alle Anwesenden miteinander spielen (kämpfen/tanzen).

Die Teilnahme an Veranstaltungen des Capoeira Angola Vereins „Saudade da Liberdade e.V.“ ist jedem Interessierten möglich, unabhängig von seiner Staatsangehörigkeit, Religion, Weltanschauung, Parteizugehörigkeit und gesellschaftlichen Stellung.

Der Verein wendet sich gegen Rassismus, Faschismus und jede Form von Einmischung und Willkür.

Er schafft die Rahmenbedingungen für die soziale Funktion dieser Sportart und Kunstform, indem er Lebensfreude, Gesundheit, Kommunikation und körperliche Ertüchtigung fördert.


Projektziele

Innerhalb der Projektarbeit geht es darum, Kinder beziehungsweise Jugendliche im sowohl soziokulturellen als auch im künstlerischen Bereich zu fördern. Darunter fällt durch Vermittlung von Sport bzw. Kampfkunst, von Musik und Wissen über die Geschichte der Capoeira die Stärkung von Selbst- und Sozialkompetenzen Heranwachsender. Es werden Einblicke in eine andere Kultur ermöglicht und somit können latente oder vorhandene Vorurteile abgebaut werden.

Ein primäres Ziel ist die Förderung von Gemeinschaft innerhalb der Gruppe beziehungsweise Klasse. Gegenseitiger Respekt und Gleichberechtigung stehen im Mittelpunkt. Kinder und Jugendliche sollen stark gemacht werden gegenüber Extremismus und radikalisierenden Tendenzen. Darum gilt es neben Toleranz, Kreativität und Kommunikationsfähigkeit, auch die Entscheidungsfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit zu schulen.


Der Verein „Saudade da Liberdade e.V.“ hat viel Erfahrung in der Durchführung von Schulprojekten mit Kinder und Jugendlichen. Diese beziehen sich sowohl auf die Schulformen als auch auf die Altersstufe der Kinder/Jugendlichen.

Durch ausgebildete Übungsleiter und Sportassisten mit Jugendleitercard werden die verschiedenen Capoeira Trainings und Schulprojekte angeleitet. Dadurch ist eine professionelle Betreuung aller Capoeira Interessierten gewährleistet.
 
Der gemeinnützige Jenaer Capoeira Angola Verein "Saudade da Liberdade e.V."  ist Teil der Capoeira Angola Schule "Irmaos Guerreiros" die ihre Wurzeln in Sao Paulo hat. Wir werden regelmäßig durch Professor Bom Baiano trainiert.